HOME | Fehlstellungen der Füße - orthopädische Einlagen
Wir betreuen für orthopädische Einlagen Berlin und Umgebung bereits seit vielen Jahren. Die meisten unserer Kunden leiden unter Schmerzen und Einschränkungen in der Mobilität, die auf Fußfehlstellungen zurückgehen.

Ursachen

Viele Fußprobleme entstehen bereits im Schulalter. Die Ursachen sind vielfältig. Zu den wichtigsten gehören seltenes Barfuß-Laufen auf natürlichen Böden und schlecht passende, zu enge Schuhe. Sind die Schuhsohlen zu starr, wird die Abrollbewegung behindert. Und viele der modernen Schuhe sind schon von der Grundform her weniger gesund für die Füße. Ballerina-Schuhe sind im Zehenbereich zu schmal geschnitten. Das Gleiche gilt für Pumps oder Peeptoes. Bei Schuhe mit Hacken kommt noch die unnatürliche Druckbewegung auf den Vorderfuß dazu. Ein paar Kilo zu viel auf den Rippen verstärken die Fehlbelastung der Füße.

Knickfuß

Beim Knickfuß ist die Achse aus Knie, Knöchel und Ferse nicht durchgehend gerade. Die Fußsohle ist einige Zentimeter nach außen versetzt. Deshalb wirkt der Fuß unterhalb des Knöchels wie weggeknickt.

Bei dieser Fehlstellung kann sich eine O- oder X-Stellung der Beine entwickeln. Mit zunehmendem Gewicht und Alter zeigen sich eventuell Knieschmerzen oder Hüftschmerzen. Durch die stärkere Belastung des Fußinnenrandes tritt ein Knickfuß oft in Kombination mit einem Senk- oder sogar Plattfuß auf.

Senkfuß (Plattfuß)

Den Senkfuß erkennt man gut an der abgeflachten Fußsohle. Das Längstgewölbe der Fußsohle flacht zunehmend ab, bis hin zum Plattfuß. Bei diesem liegt die Sohle vollflächig auf, ein Längstgewölbe ist nicht mehr erkennbar.

Ohne die fußeigene Federung durch das Gewölbe werden Stöße schlechter abgedämpft. Die Folge sind Schmerzen durch die höhere Belastung.

Spreizfuß

Gerade Damenschuhe sollen den Fuß zierlich und elegant wirken lassen. Deshalb sind moderne Modelle im Bereich der Zehen gern sehr schmal geschnitten. Werden die Zehen aber vorn vom Schuhwerk seitlich zusammengedrückt, weichen die Knochenstrahlen am anderen Ende im Bereich des Fußballens auseinander. Dieses Problem wird in hohen Schuhen zusätzlich verstärkt. Bei wird der Druck auf die Knochenstrahlen noch durch die unnatürliche Verlagerung des Körpergewichtes von der Ferse in Richtung Vorderfuß erhöht.

Speziell angefertigte orthopädische Einlagen helfen gut, um die Füße zu entlasten und die Bewegung angenehm zu gestalten. Trotzdem sollten spätestens mit einer diagnostizierten Fußfehlstellung regelmäßige Fußgymnastik und Barfußgänge in den Alltag integriert werden. So werden die Füße wieder auf ihre natürliche Funktionsweise trainiert.

Andere Fehlstellungen

Spitzfuß und Hohlfuß

Es gibt auch Fußfehlstellungen, die nicht vorrangig auf falsches Schuhwerk zurückgehen. Dazu gehören der Hohlfuß und der Spitzfuß. Bei beiden Störungsbildern liegen körperliche Ursachen wie Erkrankungen, Lähmungen und Nervenschäden oder Muskelschwächen zu Grunde.

Beim Spitzfuß laufen Betroffene wie auf Zehenspitzen. Die natürliche Fußhaltung und -bewegung ist gestört. Eine Verkürzung der Achillessehne folgt und verstärkt die Haltung weiter.

Der Hohlfuß fällt durch das sehr hohe Längstgewölbe des Fußes auf. Die Zehen krümmen sich zu einer Krallbewegung und werden steif. Die Belastung auf den Vorderfuß nimmt stark zu.

Für diese Fehlstellungen werden auf ärztliche Verschreibung hin orthopädische Einlagen oder Schuhe angefertigt, die Betroffenen das sichere Fortbewegen ermöglichen.

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